Archiv
TUI-Chef Frenzel will sich gegen mögliche feindliche Übernahme wehren

(dpa-AFX) Hamburg - Europa größter Touristikkonzern TUI < TUI.ETR > will sich gegen eine mögliche feindliche Übernahme wehren. "Ich werde sicher nicht tatenlos zusehen, wie Aufkäufer bei der TUI einsteigen und das Unternehmen dann zerschlagen", sagte TUI-Chef Michael Frenzel dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" (Montagausgabe). Konkrete Schritte nannte er nicht. "Ich verrate auch dem Spiegel nicht meine Gegenstrategie. Aber ich bin lange genug im Geschäft, um zu wissen, was jetzt zu tun ist."

(dpa-AFX) Hamburg - Europa größter Touristikkonzern TUI < TUI.ETR > will sich gegen eine mögliche feindliche Übernahme wehren. "Ich werde sicher nicht tatenlos zusehen, wie Aufkäufer bei der TUI einsteigen und das Unternehmen dann zerschlagen", sagte TUI-Chef Michael Frenzel dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" (Montagausgabe). Konkrete Schritte nannte er nicht. "Ich verrate auch dem Spiegel nicht meine Gegenstrategie. Aber ich bin lange genug im Geschäft, um zu wissen, was jetzt zu tun ist."

Die Gerücht über eine mögliche feindliche Übernahme wurden in der vergangene Woche durch die Mitteilung, dass die US-Investmentbank Morgan Stanley < MWD.NYS > < DWD.ETR > ihren Anteil an TUI auf mehr als 10 Prozent aufgestockt hatte, angeheizt.

Das unterscheidet nach Einschätzung Frenzels auch die aktuellen Spekulationen von ähnlichen im vergangenen Sommer. "Damals gab es lediglich Gerüchte. Diesmal ist klar, dass Morgan Stanley mindestens zehn Prozent unserer Anteile erworben hat. Eine Erklärung zu diesem Vorgang wird mir verweigert. Deshalb nehmen wir die Sache ernst, sehr ernst sogar."

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%