Tunesien erlebt Einbruch
Passagierzahlen in der Luftfahrt im Sinkflug

Die Passagierzahlen in der Luftfahrt sind im Sinkflug: In der ersten Hälfte dieses Jahres starteten 21,6 Mill. Flugpassagiere von deutschen Flughäfen ins Ausland und damit 8,1 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte.

dpa/HB WIESBADEN. Im innerdeutschen Flugverkehr gab es ein Minus von 8,4 Prozent auf 9,6 Mill. Passagiere. Einen besonders starken Rückgang gab es bei Flügen nach Amerika mit einem Minus von 16,1 Prozent auf 2,3 Mill. Fluggäste.

Zu europäischen Zielen flogen von Januar bis Juni 2002 16,3 Mill. Passagiere (- 6,9 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2001). Spanien besuchten 3,8 Mill. (- 10,3 %) Gäste mit dem Flugzeug; dabei unterschritten die Werte sowohl für die Balearen (1,3 Mill.; - 17,8 %) als auch für die Kanaren (1,2 Mill.; - 9,6 %) die jeweiligen Vorjahresergebnisse erheblich. Das Vereinigte Königreich hatten 1,8 Mill. Fluggäste (- 6,5 %) zum Ziel, in die Türkei flogen 1,8 Mill (- 0,8 %), nach Italien 1,3 Mill. (- 4,9 %), nach Frankreich 1,2 Mill. (- 8,0 %) und nach Griechenland 0,9 Mill. (- 10,7 %); in die Schweiz (- 18,4 %) und nach Österreich (- 3,2 %) reisten jeweils 0,7 Mill. Fluggäste.

Das Passagieraufkommen nach Amerika ging im ersten Halbjahr 2002 um 16,1 % auf 2,3 Mill. zurück. In die USA flogen 1,6 Mill. (- 15,5 %), nach Kanada 0,3 Mill. (- 7,8 %) und in die Dominikanische Republik 0,1 Mill. (- 37,1 %) Personen.

Asiatische Länder erreichten ein Volumen von 1,8 Mill. Fluggästen (- 0,7 %). Zuwächse gab es bei China (178 000; + 18,4 %), Indien (149 000; + 16,5 %) und Hongkong (130 000; + 11,3 %). Thailand (224 000; - 1,2 %) und Japan (222 000; - 8,9 %) unterschritten jeweils ihre Vorjahresergebnisse.

Nach Afrika (1,1 Mill.) reisten 18,0 % weniger Passagiere als im ersten Halbjahr 2001. Insbesondere Tunesien (297 000) musste einen Einbruch von mehr als einem Drittel (- 35,2 %) verbuchen. Zweistellige prozentuale Rückgänge gab es auch für Marokko (76 000; - 27,8 %) und Ägypten (392 000; - 12,8 %). Südafrika hingegen konnte seine Passagierzahl um 14,1 % auf 137 000 steigern.

Bei einem Volumen von 1,1 Mill. t (ein- und ausgeladene Mengen) kam die Auslands-Luftfracht im ersten Halbjahr 2002 auf ein Plus von 0,8 %. Europa erzielte dabei 298 000 t (+ 3,9 %), Asien 382 000 t (+ 6,6 %), Amerika 283 000 t (- 8,0 %) und Afrika 51 000 t (- 2,0 %).

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