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„Tupolew 134“: Eine deutsche Geschichte über Flucht und Verrat

Eine deutsche Geschichte von Flucht, Verrat und Freundschaft erzählt Antje Rávic Strubel in „Tupolew 134“, der eine reale Begebenheit zugrunde liegt: 1978 entführten zwei Bürger der DDR ein Flugzeug nach Westberlin. Die Entführung war nicht etwa geplant, sondern eine Spontanaktion zweier bei ihrer Republikflucht verratener Menschen.

dpa MÜNCHEN. Eine deutsche Geschichte von Flucht, Verrat und Freundschaft erzählt Antje Rávic Strubel in "Tupolew 134", der eine reale Begebenheit zugrunde liegt: 1978 entführten zwei Bürger der DDR ein Flugzeug nach Westberlin. Die Entführung war nicht etwa geplant, sondern eine Spontanaktion zweier bei ihrer Republikflucht verratener Menschen.

Auf drei zeitlichen Ebenen versucht die Autorin, Licht in das Dunkel dieses Verrats zu bringen, um schließlich doch erkennen zu müssen, das kein menschliches Leben bis auf den Grund auszuloten ist. Das klingt spannend, ist aber von der 1974 geborenen Autorin ein bisschen sehr kompliziert aufgeschrieben worden, so dass es einige Konzentration erfordert, ihren Zeitsprüngen - der Vorgeschichte der Flucht, der Gerichtsverhandlung und dem Rückblick nach 25 Jahren - zu folgen.



Antje Rávic Strubel

Tupolew 134

Verlag C. H. Beck, München

318 S. Euro 19,90

Isbn 3-406-52183-5

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