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„Tupperparty“ beschäftigt Bundesgerichtshof

Ein Rechtsstreit um die "Tupperparty" hat am Donnerstag den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe beschäftigt.

HB/dpa KARLSRUHE. Die Tupperware Deutschland GmbH will der Firma Leifheit verbieten lassen, ihre Frischhaltedosen als "LEIFHEIT Top-Party" anzupreisen. Wegen der Ähnlichkeit der Bezeichnung mit der "Tupperparty" liege darin eine wettbewerbswidrige "Rufausbeutung" der weithin bekannten Tupperware. Pro Jahr nähmen rund 16,5 Millionen Hausfrauen an solchen Verkaufsveranstaltungen teil.

Leifheit dagegen hält eine Verwechslungsgefahr schon deshalb für ausgeschlossen, weil es seine Ware ganz normal über den Handel absetze, während Tupperware ausschließlich über die einschlägigen "Partys" vertrieben werde. Der BGH wird sein Urteil am Freitag bekannt geben.

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