Turbulenter Saisonauftakt
VfB stürmt an Tabellenspitze

Wenn das kein furioser Start in die 42. Bundesliga-Saison war: Mit dem Stromausfall in Bremen, der Heimpleite für Borussia Dortmund und dem überraschenden Auswärtssieg des Aufsteigers 1. FC Nürnberg konnten die Fußball-Fans schon einen Vorgeschmack darauf bekommen, was in der neuen Saison alles möglich sein kann. "Wir sind wieder da und haben eine kleine Duftmarke gesetzt", jubelte "Club"-Trainer Wolfgang Wolf nach dem 3:1-Erfolg beim 1. FC Kaiserslautern.

HB DÜSSELDORF. Weniger erfolgreich verlief der Auftakt für die beiden anderen "Liga-Neulinge". Der FSV Mainz 05 verlor in einer spektakulären Partie beim Vorjahres-Vierten VfB Stuttgart mit 2:4 (0:2). Vor allem der dreifache Torschütze Cacau sorgte dabei für einen gelungenen Einstand des neuen VfB-Trainers Matthias Sammer und schoss seine Mannschaft fast im Alleingang an die Tabellenspitze. Rekord-Aufsteiger Arminia Bielefeld kam vor eigenem Publikum trotz 50-minütiger Überzahl nicht über ein torloses Remis gegen Borussia Mönchengladbach hinaus. Bei den Gästen hatte Marcelo Pletsch in der 36. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen.

Mit einer Pleite startete der BVB beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg in die neue Spielzeit. Schadlos hielten sich Meister Werder Bremen nach dem wegen einer technischen Panne 65 Minuten später angepfiffen Spiel, das der Titelverteidiger mit 1:0 gegen Schalke gewann, sowie Titelfavorit FC Bayern München beim glanzlosen 2:0-Erfolg in Hamburg.

Nach der Panne zum Saisonauftakt im Weserstadion fehlte der erst um 21.36 Uhr angepfiffenen Auftaktpartie die Klasse. Werders "Joker" Nelson Valdez sorgte mit seinem Siegtreffer in der 84. Minute für ein versöhnliches Ende beim Titelverteidiger. Schalke-Trainer Jupp Heynckes trauerte den vergebenen Chancen seines ambitionierten Teams nach, beklagte sich aber nicht über die Umstände. "Ich habe so etwas in Spanien häufiger erlebt. Die Strompleite konnte mich nicht aus der Ruhe bringen", meinte der Coach.

Werder-Jäger FC Bayern kam im ersten Bundesligaspiel unter Trainer Felix Magath zu einem Pflichtsieg beim Hamburger SV. Außer den beiden Treffern von Michael Ballack und Sebastian Deisler gab es allerdings wenig zu sehen von den Münchenern, bei denen Oliver Kahn Kapitän bleibt. "Wir können noch nicht einmal im Ansatz zufrieden sein", sagte der Bayern-Torhüter. "Heute hat nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen", sagte HSV-Coach Klaus Toppmöller.

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