Turnen
Hambüchen übt Kritik an Sportdirektor Willam

Turnstar Fabian Hambüchen reagiert mit Unverständnis und Trotz auf die Aussage von Wolfgang Willam, er sei seit längerem nicht in optimaler Verfassung gewesen. Von Formtief könne keine Rede sein, meint der Turner.

Einen Tag vor der Rückkehr von den Olympischen Spielen in Peking nach Deutschland hat Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen Kritik an Wolfgang Willam, Sportdirektor des Deutschen Turner-Bundes (DTB), geübt. "Er wird schon sehen, dass wir in Zukunft immer mehr unser eigenes Ding machen", sagte der 20-Jährige am Donnerstag in der ARD.

Der Olympia-Dritte am Reck reagierte damit auf Aussagen Willams, Hambüchen sei schon seit längerem am "Königsgerät" nicht in optimaler Verfassung gewesen: "Ich war in einer Superform, von einem Formtief kann keine Rede sein." Die Äußerungen Willams, so Deutschlands "Sportler des Jahres" weiter, hätten ihn im ersten Moment geschockt.

Der Kunstturner von der TSG Niedergirmes hatte in der chinesischen Hauptstadt vor seinem dritten Platz am Reck jeweils Rang vier mit der deutschen Riege im Mannschaftswettbewerb sowie in den Gerätefinals am Boden und am Barren belegt. Im Mehrkampf wurde der Reck-Europameister Siebter. Bei insgesamt vier Reckübungen war Hambüchen, gehandicapt von einer Kapselverletzung am kleinen Finger der linken Hand, zweimal gestürzt.

© SID

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