Turnen Olympia
Abel und Hindermann trotz Verletzung optimistisch

Katja Abel und Marie-Sophie Hindermann machen sich trotz Verletzungssorgen keine Gedanken um ihre Olympia-Teilnahme. Die beiden deutschen Kunstturnerinnen zeigen sich kämpferisch.

Die angeschlagenen deutschen Kunstturnerinnen Katja Abel (Reizung am linken Fuß) und Marie-Sophie Hindermann (Achillessehnen-Anriss) bangen derzeit nicht um ihren Olympiastart in Peking. "Die Diagnose vor zwei Wochen hat mich erschüttert, ich hatte kurz Zweifel, ob ich es noch einmal schaffe. Doch jetzt merke ich, dass es immer besser wird", sagte die Tübingerin Hindermann beim Medientag des Deutschen Turner-Bundes (DTB) im brandenburgischen Kienbaum.

Größere Sorgen macht sich Bundestrainerin Ulla Koch dagegen noch über den Fuß der Berlinerin Abel: "Er ist noch nicht so gut, wie wir es uns erhoffen." Doch Abel selbst ist überzeugt: "Ich werde mich durchbeißen. Ich habe mir die Arme gebrochen und wieder angefangen, die Bänder gerissen und wieder angefangen, da lasse ich mich auch vom Fuß nicht aufhalten."

Sicher ist, dass die deutschen Turner wegen der hohen Belastung keinesfalls an der Olympia-Eröffnungsfeier am 8. August teilnehmen werden. Die Männer mit Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen beginnen ihren Wettkampf am 9. August, die Frauen einen Tag später.

© SID

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