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Edmund Stoiber - Mit Rückenwind auf dem Weg nach Berlin

Mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber schicken die Unionsparteien nach Franz Josef Strauß zum zweiten Mal einen CSU-Mann in das Rennen um die Kanzlerschaft.

dpa BERLIN. Mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (60) schicken die Unionsparteien nach Franz Josef Strauß zum zweiten Mal einen CSU-Mann in das Rennen um die Kanzlerschaft. Unter dem Wahlkampf-Label "Kantig. Echt. Erfolgreich" bewirbt sich ein Kandidat, der sich nach steiler Karriere im CSU-geprägten Land Bayern erst im Januar 2002 nach langem Zögern in der in K-Frage gegen CDU - Chefin Angela Merkel durchsetzte.

Nach dem Jura-Prädikatsexamen startete Stoiber eine schnelle Karriere

Der am 28. September 1941 in Oberaudorf am Inn geborene Kaufmannssohn startete nach einem Jura-Prädikatsexamen unter dem damaligen Ministerpräsidenten Strauß eine schnelle Karriere. Als CSU - Generalsekretär (1978 bis 1983), Leiter der Staatskanzlei (1982 bis 1988) und bayerischer Innenminister (1988 bis 1993) erwarb er sich den Ruf als "Wadlbeißer" und das "blonde Fallbeil". Im Wahlkampf 2002 versuchte er dem entschieden mit einem veränderten Image zu begegnen. Die jüngsten Umfragen geben ihm erheblichen Rückenwind auf dem Weg nach Berlin.

Nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Max Streibl (CSU) 1993 wurde Stoiber Regierungschef. Anfang 1999 - schon gerühmt als erfolgreicher Manager der "Bayern AG" - übernahm er auch die Führung der Partei und avancierte nach dem Ende der Ära Kohl zu einer Schlüsselfigur in der Union. Seit 34 Jahren ist Stoiber mit Ehefrau Karin verheiratet.

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