TV-Duell
Redezeit wird nach Sekunden bemessen - Notar überwacht Regularien

Die Redezeit der beiden Matadore beim ersten Fernsehduell in den Privatsender RTL und SAT.1 ist bis auf die Sekunde genau identisch.

dpa BERLIN. Die Redezeit der beiden Matadore beim ersten Fernsehduell in den Privatsender RTL und SAT.1 ist bis auf die Sekunde genau identisch. Ein Notar überwacht die Gleichbehandlung der beiden Kandidaten. Auch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten werden sich am 8. September beim zweiten Aufeinandertreffen von Kanzler Gerhard Schröder (SPD) und Herausforderer Edmund Stoiber (CSU) im Fernsehen an die Zeitvorgaben halten. Beide werden sich bis zu ihrem Auftritt vor den Kameras im Studio "Adlershof" nicht sehen.

Das Duell soll wie folgt ablaufen:

- Die Kandidaten betreten das Studio durch getrennte Türen.
- Die Fragen der Moderatoren werden Themenbereichen zugeordnet.
- Für jedes Thema sind höchstens sieben Minuten vorgesehen.
- Schröder und Stoiber haben für ihre Antwort je 90 Sekunden Zeit.
- Pro Antwort sind zwei Nachfragen möglich, die Antwort darauf darf je Kandidat 60 Sekunden nicht überschreiten.
- Mit einem roten Licht am Pult wird den Kandidaten zehn Sekunden vor Ablauf der Redezeit ein optischer Hinweis gegeben.
- Das Rede-Duell dauert "netto" 75 Minuten.
- Die Moderatoren können Schröder und Stoiber unterbrechen, wenn die Redezeit überschritten wird.
- Gegenseitige Befragungen der Politiker sind nicht vorgesehen.
- Es gibt keine Unterbrechungen durch Werbespots.
- Das Benutzen von Unterlagen ist nicht erlaubt.

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