TV-Kabel
Kommentar: Bewegung im Netz

dri DÜSSELDORF. Langsam scheint Vernunft einzukehren in die deutsche TV-Kabellandschaft. Seit den 80er Jahren streiten sich kleine Netzbetreiber, die Telekom, Medienpolitiker und TV-Veranstalter um die Infrastruktur; mit dem Ergebnis, dass wertvolle Ressourcen brach liegen. Jetzt endlich scheinen alle Beteiligten ihre starren Positionen zu überwinden. Die Telekom verabschiedet sich über den Verkauf fast aller Kabelreste an Liberty Media/Klesch nun doch aus der Infrastruktur-Konkurrenz zum Telefonnetz. Die kleinen Anbieter verknüpfen ihre Mininetze und entwicklen sich damit, wie die längst überfällige Verbindung von Primacom und UPC, zu interessanten Partnern für Inhalteanbieter. Sogar der frühere Buhmann Kirch wird plötzlich als Programmlieferant geschätzt. Sollten am Ende gar die Kunden entscheiden, was sie über welche Leitung sehen, nutzen oder kaufen wollen? Es wäre im Kabelland Deutschland noch immer eine Sensation - aber wenigstens keine Utopie mehr.

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