TV-Kabelunternehmen mit deutlich gestiegenem Verlust
UPC will Kabelnetz nicht für Wettbewerber öffnen

vwd/dpa AMSTERDAM. Mark Schneider, Vorstandsvositzender der United Pan-Europe Communications NV (UPC), Amsterdam, hat "keine Pläne", das Kabelnetz des niederländischen Betreibers für einen Internetzugang der konkurrierenden Unternehmen zu öffnen. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, werden europweite Regelungen möglicherweise die Entscheidung des Regulierers aufheben. Die niederländische Regierung hatte die Öffnung des Kabelnetztes von UPC für die Konkurrenz bis Ende 2002 gefordert. Schneider sagte, eine Nutzung des Netzes durch mehrere Anbieter sei derzeit noch nicht möglich.

Der Verlust des niederländische Kabelunternehmen ist 2000 deutlich auf 1,98 Mrd. Euro (3,87 Mrd. DM) gestiegen. 1999 hatte das Minus 784,3 Mill. Euro betragen. Wie das Unternehmen am Montag in Amsterdam mitteilte, ist 2000 der Umsatz auf 1,0 Mrd. Euro (1999: 448 Mill. Euro) gestiegen.

Das Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (Ebitda) war mit 363 Mill. Euro negativ. Es sei damit aber besser gewesen als man erwartet habe. Als Folge der bisherigen Investitionen werde sich das Betriebsergebnis von nun an verbessern, betonte das Management. Für das laufende Jahr rechnet UPC noch mit einem negativen Betriebsergebnis von etwa 200 Mill. Euro. Der Umsatz soll im laufenden Jahr auf 1,4 Mrd. Euro steigen. Die Zahl der Kabelabonnenten stieg nach UPC-Angaben im Jahr 2000 von 5,9 Millionen auf 8,4 Millionen.

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