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TV: Libyen half bei Freilassung der "Shelter Now"-Mitarbeiter

Die Freilassung der acht ausländischen "Shelter Now"-Mitarbeiter in Afghanistan ist nach Informationen des arabischen TV-Senders El Dschasira durch Vermittlung der libyschen Gaddafi- Stiftung zu Stande gekommen.

dpa KAIRO. Das berichtete der Korrespondent des Senders in Islamabad am Freitag unter Berufung auf Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Pakistan.

Das Auswärtige Amt hatte eine Beteiligung Libyens am Donnerstag dementiert, nachdem die karitative Stiftung erklärt hatte, sie habe entscheidenden Anteil an der Freilassung der Helfer gehabt, unter denen auch vier Deutsche waren. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte: "Uns ist nichts dergleichen bekannt".

Zu Monatsbeginn hatte der Vorsitzende der Gaddafi-Stiftung, Saif el Islam el Gaddafi, der Sohn von Staatschef Muammar el Gaddafi, Berlin libysche Hilfe bei der Freilassung der "Shelter Now"- Mitarbeiter angeboten. Die westlichen Helfer waren von den Taliban wegen angeblicher christlicher Missionierung inhaftiert worden. Die libysche Wohlfahrtsoganisation hatte im vergangenen Jahr das Lösegeld für die Geiseln der Abu Sayyaf-Rebellen auf den Philippinen, darunter die Göttinger Familie Wallert, bezahlt.

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