Typus eines modernen Monarchen
Portrait: König Abdullah II.

Er ist umgänglich und bescheiden, westlich orientiert und betont wirtschaftsfreundlich: Ganz bewusst will Abdullah Ibn Hussein als jordanischer König den Typus eines modernen Monarchen verkörpern, dem weniger der Prunk als vielmehr die Entwicklung seines Landes am Herzen liegt.

HB/ink DÜSSELDORF. Stark geprägt wurde der heute 40-jährige Abdullah dabei durch seine Schulzeit in Großbritannien und den USA - wo er auch eine militärische Ausbildung erhielt. Der Sohn des früheren Königs Hussein und der britischen Offizierstochter Toni Gardiner machte danach in der jordanischen Armee Karriere - und wurde 1999 von König Hussein kurz vor dessen Tod überraschend zum Thronerben der Haschemitendynastie ernannt.

Seit Amtsbeginn hat er seinen Schwerpunkt auf Wirtschaftsreformen gelegt. Denn Jordanien hat nicht nur schwierige Nachbarn (Israel, Syrien und Irak). In dem traditionell mit den USA eng verbundenen Land tickt auch eine demographische Zeitbombe. Beim Amtsantritt Abdullahs II. lag das Wachstum der Bevölkerung über dem der Wirtschaft, der Bedarf an neuen Jobs ist deshalb groß. Am Montag trifft er bereits zu seinem vierten Deutschland-Besuch in seiner Regierungszeit ein.

Quelle: Handelsblatt

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