U-Boot-Unglück
Bergungsarbeiten an der Kursk werden eingestellt

Die Retter haben die Hoffnung aufgegeben, noch Überlebende zu finden.

afp OSLO/MOSKAU. Die Bergungsarbeiten an dem havarierten russischen Atom-U-Boot werden nach norwegischen Angaben eingestellt. Es gebe keinerlei Hoffnung mehr, Überlebende zu finden, berichtete die norwegische Nachrichtenagentur NTB. Britischen und norwegischen Tauchern war es zuvor gelungen, die innere Schleusenklappe der vor mehr als einer Woche auf 108 Meter Tiefe gesunkenen "Kursk" zu öffnen. Der Raum unterhalb der Rettungsluke sei vollständig mit Wasser gefüllt, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax einen Sprecher der russischen Marine. Nach Einschätzung von Experten hätten die 118 in dem U-Boot eingeschlossenen Seeleute aber wohl nur dort eine Überlebenschance gehabt.

Bei ihren Tauchgängen am Montag hätten die norwegischen Experten keinerlei Radioaktivität gemessen, berichtete derweil der russische Fernsehsender RTR.

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