U-Boot Unglück in der Barentssee
Bergung der Kursk-Toten geht weiter

dpa MOSKAU. Trotz stürmischen Wetters in der Barentssee haben die Taucher am Wrack des gesunkenen russischen Atom-U-Boots "Kursk" am Donnerstagmorgen ihre Arbeit wieder aufgenommen. Sie versuchten, ein Einstiegsloch in die siebte Sektion der "Kursk" zu schneiden. Zunächst werde jedoch keiner der Spezialisten ins Innere des Wracks einsteigen, weil dies bei stürmischer See - die auch eine starke Strömung innerhalb des Boots verursacht - zu gefährlich sei, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf die Nordflotte.

Bereits vier tote Seemänner geborgen

Bis zum Morgen waren aus den Sektionen acht und neun am Heck des 155 Meter langen Boots vier Tote Besatzungsmitglieder geborgen worden. Wegen fünf Meter hoher Wellen an der Wasseroberfläche wurde die erneute Unterbrechung aller Arbeiten nicht ausgeschlossen.

Die vier geborgenen Leichen blieben zunächst auf der norwegischen Tauchplattform "Regalia", da wegen schlechten Wetters alle Hubschrauberflüge abgesagt wurden. Die Toten sollen zur Identifizierung in den Marinehafen Seweromorsk gebracht werden. Die "Kursk" war vor zweieinhalb Monaten aus bislang ungeklärter Ursache mit 118 Mann an Bord untergegangen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%