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UBS strebt keine Beteiligung an deutscher Bank an

Reuters ZÜRICH. Die Beteiligung an einer deutschen Bank zur Stärkung des Vertriebs von Kapitalmarktprodukten in Deutschland hält UBS-Chef Marcel Ospel für unnötig. Er könne sich stattdessen vorstellen, wie ein Grosshändler Banken in Deutschland mit Kapitalmarktprodukten zu beliefern, sagte Ospel in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe). "Eine Beteiligung an einem deutschen Finanzinstitut, das im standardisierten Privatkundengeschäft tätig ist, benötigen wir dazu nicht", sagte Ospel.

Im europäischen Privatkundengeschäft will die UBS nach den Worten von Ospel vor allem organisch wachsen. Die Bank, die ganz auf das Geschäft mit vermögenden Kunden oberhalb einer Vermögensgrenze von einer Million DM setzt, konzentriere sich in Europa auf fünf Märkte. "Es ist möglich, dass wir hier und da eine Akquisition einer interessanten Plattform machen, doch der Fokus ist auf organisches Wachstum gerichtet", sagte Ospel. Ziel sei es weiterhin, in fünf Jahren 1500 Kundenberater in Europa zu haben.

Im amerikanischen Mergers & Acquisitions-Geschäft will Ospel ebenfalls aus eigener Kraft wachsen. Der UBS-Chef strebt in den USA, wo das Unternehmen derzeit zwischen Platz fünf und zehn rangiere, eine Position im M&A Bereich unter den drei grössten an. UBS hatte im vergangenen Jahr den amerikanischen Vermögensverwalter Paine Webber übernommen.

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