Udai hält sich angeblich in Bagdader Vorort auf
Saddams Sohn Udai erwägt angeblich Aufgabe

Der älteste Sohn des gestürzten irakischen Präsidenten Saddam Hussein, Udai, erwägt angeblich, sich den US- Streitkräften zu ergeben.

HB/dpa WASHINGTON. Er habe das bisher nicht getan, weil die US-Regierung bei Verhandlungen über die Bedingungen eine harte Haltung einnehme, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf eine "dritte Partei", die über die Gespräche informiert sei.

Weiter hieß es, Udai Hussein verberge sich in einem Bagdader Vorort und wolle vor einer Aufgabe wissen, welche gerichtlichen Anklagen auf ihn zukämen. Ferner wolle er Aufklärung darüber, wo und unter welchen Umständen er festgehalten würde. Die Gespräche mit der US-Regierung liefen über Vermittler.

Udai kommandierte die gefürchteten paramilitärischen Fedajin, und ist die Nummer 3 auf der US-Zentralkommando-Liste der 55 meistgesuchten ehemaligen Regime- Mitglieder. Nummer 1 ist Saddam Hussein gefolgt von Udais Bruder Kusai. Udai hat nach Schilderung von Irakern und Menschenrechtlern ihm missliebige Menschen besonders grausam foltern lassen oder sogar selbst getötet.

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