Über 10 000 Artikel im Angebot
Stichwort: Der Herlitz-Konzern

Das 1904 gegründete einstige Familienunternehmen Herlitz hatte es weit gebracht. Allein mit ihrem Geschenkpapier hätten die Berliner in besten Zeiten zwei Mal die Erde umwickeln können. Außerdem umfasst das Sortiment seit Jahrzehnten schon Karten, Ordner, Schreibgeräte und Briefumschläge.

dpa BERLN. Heute hat das Unternehmen mehr als 10 000 Artikel im Angebot. So hat sich die frühere Großhandlung für Papier und Schreibwaren nach dem Mauerfall zu einem der führenden Hersteller von Papier-, Büro- und Schreibwaren (PBS) in Europa gemausert. Im Umsatz-Rekordjahr 1997 erzielte das Unternehmen mit 5 400 Mitarbeitern einen Erlös von 1,4 Milliarden DM (rund 715 Millionen Euro).

Der Stammsitz des Unternehmens mit derzeit noch knapp 3000 Beschäftigten befindet sich in Berlin. Darüber hinaus ist Herlitz mit Tochtergesellschaften und elf Landesgesellschaften in Europa vertreten. In Deutschland gehören zum Konzern die Herlitz PBS AG, die Diplomat-Gruppe, die Susy Card GmbH & Co. KG (alle Berlin) sowie die Falken Office Products GmbH aus dem brandenburgischen Peitz. Im Inland beschäftigt Herlitz 1900 Mitarbeiter, davon 800 in Berlin, 600 in Brandenburg und 500 im Außendienst. Größte Auslandstochter ist die polnische Herlitz Spolka.

Seit dem vergangenen Frühjahr halten die kreditgebenden Banken unter Konsortialführung der Deutschen Bank etwa 70 Prozent der Anteile an dem hochverschuldeten Unternehmen. Der Rest befindet sich in Streubesitz. Die Familie Herlitz hielt vor den Kapitalmaßnahmen der Banken schätzungsweise nur noch zehn Prozent der Anteile.

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