Über 110 Punkte im Minus
Wall Street tendiert im Verlauf schwach

Mit schwachen Aktienkursen präsentieren sich die US-Notierungen an Wall Street am Montag im Verlauf. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte ermäßigt sich bis 17.19 Uhr MEZ um 1,4 Prozent bzw 139,70 Punkte auf 9 711,86.

vwd NEW YORK. Bereits kurz nach Handelsbeginn und im Anschluss an die Daten des NAPM-Indexes war der DJIA um mehr als 100 Stellen gefallen. Der S&P-500-Index sinkt um 1,2 Prozent bzw 13,32 Zähler auf 1 126,13. Der Nasdaq-Composite-Index büßt 1,6 Prozent bzw 30,71 Stellen auf 1 899,87 ein. Analysten führen die deutlichen Kursverluste vor allem auf Gewinnmitnahmen zurück.

Der Markt bewege sich in unterschiedliche Richtungen, sagt Analystin Lynn Reaser von Banc of America Capital Management. Dies erfordere genaue Auswahl der Einzeltitel. Sorgen um die Konjunktur und Gewinnmitnahmen ziehen den Gesamtmarkt hinunter, sagt sie. Auch wenn die US-Daten des NAPM-Indexes die Erwartungen der Analysten übertroffen hatte, wiesen sie dennoch auf einen Rückgang der Ausgaben hin, heißt es.

Auf der Gewinnerseite stehen die Aktien von Enron , die nach Chapter 11 Gläubigerschutz beantragt haben. Die Titel steigen um acht Prozent auf 0,28 USD. Die Aktien von Dynegy, die ursprünglich Enron kaufen wollte, bevor sie durch die Probleme des Versorgers Enron abgeschreckt wurden, reduzieren sich hingegen um 5,6 Prozent auf 28,65 USD. Nvidia , die den Platz von Enron in dem S&P-500 eingenommen haben, büßen im Zuge von Gewinnmitnahmen 2,3 Prozent auf 53,56 USD ein. Aktuell notieren die Papiere fast auf dem 52-Wochen-Hoch, erklärt ein Beobachter.

Gerüchte verhelfen Micron zu einem Aufschlag von sechs Prozent auf 28,70 USD. Es heißt, das Unternehmen sei in Gesprächen über eine Zusammenarbeit mit Hynix Semiconductor. Die höchsten Kursverluste verzeichnet jedoch die Automobilbranche. Befürchtungen, dass die Nullfinanzierung die Gewinne stark beeinträchtigen werde und und dass möglicherweise Produktionskürzungen bevorstehen, führten hier zu Verkäufen, heißt es. So verbilligen sich Ford um 5,9 Prozent auf 17,82 USD, und General Motors reduzieren sich um 3,2 Prozent auf 48,10 USD. Auch Intel verlieren ein Prozent auf 32,34 USD. Am 6. Dezember stellt das Unternehmen seine Zahlen vor.

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