Über 600 000 Einheiten pro Jahr
Daimler-Chrysler will Nutzfahrzeugabsatz steigern

Die Daimler-Chrysler AG will ihren Nutzfahrzeugabsatz mittelfristig auf "nennenswert über 600 000 Einheiten pro Jahr" steigern. Das kündigte das für dieses Geschäftsfeld zuständige Vorstandsmitglied Eckhard Cordes am Freitag auf dem Brüsseler Nutzfahrzeugsalon an.

adx BRÜSSEL. Nach seinen Worten ist allerdings auch im neuen Jahr nicht davon auszugehen, dass der Konkurrenzdruck nachlassen werde. Der nordamerikanische Nafta-Raum und Westeuropa als die wichtigsten Märkte könnten möglicherweise auch leicht rückläufig sein.

Der Geschäftsbereich sei dennoch zuversichtlich, an die Erfolgsserie der vergangenen Jahre anzuknüpfen, sagte Cordes. Es habe sich gezeigt, dass das Nfz-Geschäft auf robuster Grundlage stehe. Bestätigt habe sich auch, dass dieses Geschäft global geführt werden müsse, um Rückgänge in einzelnen Regionen an anderen Absatzmärkten auszugleichen.

Im Geschäftsjahr 2000 setzte Daimler-Chrysler weltweit rund 549 000 (Vorjahr: 554 900) Nutzfahrzeuge ab, konkretisierte der Konzern am Freitag. Als Umsatz bestätigte er die schon zu Wochenbeginn auf der Detroit Motor Show genannte Rekordsumme von 28 Mrd. Euro (fast 54,8 Mrd. Mark). Das entspricht einem Zuwachs von fünf Prozent. Zum Operating Profit nannte Cordes keine Zahlen. Er verwies auf den Aktionärsbrief von Mitte Dezember, nach dem ein operativen Ergebnis leicht über dem Niveau von 1999 (1,067 Mrd Euro) erwartet wird.

Der Geschäftsbereich Mercedes-Benz Transporter hat den Angaben zufolge im Vorigen Jahr 240 000 (220 900) Fahrzeuge abgesetzt, Mercedes-Benz Lkw 121 100 (113 700) Fahrzeuge. Der Omnibus-Bereich Mercedes-Benz/Setra setzte 27.500 (23.000) Einheiten ab. Die US-Sparte Freightliner LLC verkaufte im stark rückläufigen Nafta-Markt 151 100 Fahrzeuge ihrer vier Marken.

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