Über 700 Tote
Schreckensbilanz bei Neujahrsfest in Thailand

dpa BANGKOK. Das traditionelle Neujahrsfest in Thailand ist am Dienstag mit einer Schreckensbilanz zu Ende gegangen: Während der fünftägigen Feierlichkeiten kamen nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Bangkok mindestens 709 Menschen ums Leben, weit über 58 000 wurden verletzt. Dies seien die höchsten Zahlen, die jemals während des Neujahrsfests registriert wurden.

Die meisten der Toten und Verletzten seien Opfer von Verkehrsunfällen und gewalttätigen Streitereien geworden, hieß es weiter. Besonders junge Menschen rasten mit Motorrädern und Autos betrunken durch die Straßen und verursachten Karambolagen. Im vorigen Jahr zählten die Behörden 164 Tote und knapp 1 500 Verletzte.

Der "Songkran" oder "Wasserfest" genannte Jahreswechsel, der in den buddhistisch-hinduistisch geprägten Ländern Südostasiens begangen wird, hatte am Freitag begonnen. In Thailands Nachbarstaaten Laos und Birma gehen die Behörden mit harter Hand gegen Ausschweifungen vor. Dennoch kam es staatlichen Angaben zufolge im sonst eher ruhigen Laos während des Festes zu mindestens 50 Verkehrsunfällen.

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