Über die Ablösesumme des Münchner Fußballnationalspielers wird noch verhandelt
Ballack und Barcelona stehen kurz vor einer Einigung

Der Vizepräsident des FC Barcelona, Sando Rossel hat sich am Münchner Flughafen mit Michael Becker getroffen, dem Berater von Michael Ballack, um über einen Wechsel von dessen Klienten vom FC Bayern München nach Spanien zu verhandeln.

HB ALMANSIL. In diesen Tagen herrscht reger Verkehr zwischen Deutschland und dem Südwesten Europas. Vor knapp einer Woche ist ein Lastwagen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ins EM-Quartier der Nationalmannschaft an die Algarve gereist und hat Kisten mit Trikots und Fußbällen entladen. Am Mittwoch wird die Mannschaft um Spielmacher Michael Ballack im Hotel "Ria Park Garden" erwartet.

Derweil hatte sich der Vizepräsident des FC Barcelona, Sando Rossel am Münchner Flughafen mit Michael Becker getroffen, dem Berater von Michael Ballack, um über einen Wechsel von dessen Klienten vom FC Bayern München nach Spanien zu verhandeln. Am nächsten Morgen titelte die spanische Sportzeitung "El Mundo Deportivo" schon: "Barca hat das Ja des Spielers."

Becker bestätigte zwar das Treffen, nicht aber die Einigung. In den spanischen Zeitungen allerdings wird Sandro Rossel mit klareren Worten zitiert: "Alles geht seinen Weg. Ich bin sehr optimistisch. Jetzt müssen wir abwarten, wie die andere Seite reagiert." Die andere Seite, das ist der FC Bayern München. Doch dessen Chefs - Manager Uli Hoeneß, Vorstandvorsitzender Karl-Heinz Rummenige und Vorstandsmitglied Karl Hopfner - haben sich offiziell in den Urlaub verabschiedet und gaben keine Stellungnahme ab.

Ballack steht bis 2006 bei den Bayern unter Vertrag. Nach viel Kritik an seiner Person in den vergangenen Monaten hatte Ballack verstimmt reagiert, angesichts des plötzlichen Lobes von Bayern-Präsident Franz Beckenbauer dann aber geschwiegen. Angeblich geht es nur noch um die Höhe der Ablösesumme. Bayern soll 20 bis 25 Millionen Euro fordern. Spaniens Zeitungen berichten allerdings, dass der FC Barcelona sein Angebot von etwa zwölf Millionen Euro nicht erhöhen wolle. Ob sich die Bayern überhaupt schon in die Verhandlungen eingeschaltet haben, ist unklar.

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