Über eine Million Bürger erhalten Bush-Brief
Bush bitte Amerikaner um Geld

US-Präsident George W. Bush hat in einem Brief an über eine Million Amerikaner um Geld für seinen Wahlkampf gebeten. Nach Medienberichten vom Sonntag regt er Spenden in Höhe von 50 oder 100 Dollar an, weist aber darauf hin, dass die US-Gesetze Zuwendungen von bis zu 2 000 Dollar pro Einzelperson und 4 000 pro Ehepaar zuließen.

HB/dpa WASHINGTON. In dem Schreiben vom 16. Mai, dem Tag des offiziellen Auftakts seiner Kampagne zur Wiederwahl, stellt Bush auch eine direkte Verbindung zwischen den gewünschten Spenden und dem Irak-Krieg sowie dem Anti-Terror-Kampf her. Die Wahl im November 2004 könne knapp werden, betont Bush. Das Land habe viele Tests bestanden und eine Menge erreicht. "Aber wir haben noch viel mehr zu tun, um unsere Welt friedlicher zu machen", führt der Präsident dann aus. "Es gibt keine größere Pflicht als den Krieg gegen den Terrorismus zu führen und zu gewinnen."

Wegen seiner Verpflichtungen als Präsident müsse er sich auch im Wahljahr primär um die "Geschäfte der Nation" kümmern, fährt Bush fort. Daher sei er von Unterstützung bei der Organisation seines Wahlkampfes abhängig. "Ein frühzeitiger Beitrag wäre ein starkes Vertrauensvotum für mich", schließt Bush seinen Brief.

Nach Angaben aus dem Weißen Haus will der Präsident für seinen Wahlkampf 200 Mill. Dollar zusammenbekommen. Allein im Juni wird er an sieben Gala-Veranstaltungen teilnehmen. Die Eintrittspreise dafür liegen bei 1 000 bis 2 000 Dollar und fließen in Bushs Wahlkampfkasse.

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