Über Gesetzentwurf soll noch dieses Jahr entschieden werden
Niedersachsen will ab 2003 Studiengebühren einführen

Niedersachsen will Langzeitstudenten ab 2003 mit Gebühren von 500 Euro (978 DM) pro Semester zur Kasse bitten.

dpa HANNOVER. Jeder Studierende solle künftig ein kostenfreies "Studienguthaben" von 12 bis 14 Semestern erhalten, teilte Wissenschaftsminister Thomas Oppermann (SPD) am Dienstag in Hannover mit. Die Gebühren würden fällig, wenn dieses Guthaben aufgebraucht sei. Oppermann will den Gesetzentwurf noch in diesem Jahr durch das Landesparlament bringen.

Momentan haben nach Angaben des Ministers fast 27 000 der rund 138 000 Studierenden in Niedersachsen diese Grenze überschritten. Er rechnet mit jährlichen Einnahmen von 10 bis 15 Mill. DM durch die Gebühren. Die Grünen im Landtag kritisierten, dass die Gebühren vor allem Arbeiterkinder träfen. Oppermann wies darauf hin, dass sein Konzept durch eine Reihe von Ausnahmeregelungen sozial abgefedert werde.

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