Überdurchschnittliches Umsatzplus
Conti legt beim Geschäft mit Pkw-Reifen zu

Der Reifenkonzern Continental hat trotz schwieriger Autokonjunktur 2001 den Absatz und Umsatz mit Pkw-Reifen in Europa deutlich gesteigert.

rtr HANNOVER. Conti verkaufte nach eigenen Angaben 2001 mit 62,4 Mill. Reifen in Europa knapp sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz legte dagegen um elf Prozent auf 2,07 Mrd. ? zu. Besonders zufrieden zeigte sich Conti am Freitag mit dem überdurchschnittlichen Umsatzplus. Die Preiserhöhungen Ende 2000 und im Frühjahr 2001 für das Ersatzreifengeschäft hätten durchgesetzt werden können. Der weltweit viertgrößte Reifenhersteller führte den guten Absatz vor allem auf den Zuwachs um zwölf Prozent bei der Erstausrüstung in der europäischen Autoindustrie auf 20,9 Mill. Stück zurück.

Einbußen verzeichnete Conti allerdings im Geschäft mit Winterreifen. Der Absatz in diesem Segment sei mit 11,9 Mill. Stück um sechs Prozent niedriger als im Vorjahr ausgefallen, teilte das Unternehmen mit. Conti wies darauf hin, dass es sich bei den am Freitag veröffentlichten Zahlen nur um das reine Pkw-Reifen-Geschäft handele und andere Teilsegmente der Pkw-Sparte noch nicht mit einbezogen worden seien.

Nordamerika-Geschäft möglichwerweise rückläufig

Möglicherweise rückläufig dürfte auch das Geschäft in Nordamerika infolge der schwachen Konjunktur insbesondere nach den Anschlägen vom 11. September gewesen sein. Der negative Trend im dritten Quartal 2001 habe sich wahrscheinlich auch im vierten Quartal fortgesetzt, aber nicht verschlimmert, sagte ein Conti-Sprecher. Genaue Zahlen lägen aber noch nicht vor. Die Veröffentlichung der vorläufigen Bilanzzahlen für 2001 hat Conti unterdessen vom 5. März auf den 8. März verschoben. Dies habe rein organisatorische Gründe, sagte ein Conti-Sprecher. Die im MDax der mittleren Unternehmen notierte Conti-Aktie verlor bis zum Mittag 0,61 % auf 16,35 ?.

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