Überhitzung sollte vermieden werden
Kommentar: Nemax-Korrektur ist gesund

Am vergangenen Sonntag wurde der Neue Markt fünf Jahre alt. Am 10. März 1997 begann die Erfolgsgeschichte des deutschen Marktsegments für Wachstumswerte. Doch zum Feiern ist in diesen Tagen niemandem so recht zumute. Zu tief sind die Wunden, die die Anleger seit dem 10. März 2000 hinnehmen mussten.

Damals erreichten die Nemax-Indizes ihre Höchststände: 9 631 Punkte im Nemax 50 bzw. 8 559 beim All Shares. Seitdem ging's praktisch nur bergab. Die tiefsten Schlussstände der vergangenen drei Jahre wurden dann am 21. September 2001 erzielt. Nur noch rund 700 Pünktchen machten den Nemax aus.

Der Glanz der ersten drei Jahre ist völlig verblasst. In den vergangenen zwei Jahren wurden die frühen Erfolgsgeschichten überlagert durch Pleiten, Skandale und Zockergeschichten. Das Image des Neuen Markts schwand im gleichen Maße wie die Einlagen der Investoren.

Doch mit dem Anstieg des Nemax 50 über die 1 000-Punkte-Marke kehrt Hoffnung zurück. Das Gröbste an Konsolidierung liegt hinter uns. Die Konjunktur fasst allmählich wieder Fuß und vielen, was vielen derzeit noch notleidenden Neuer-Markt-Unternehmen vielleicht gerade noch rechtzeitig wieder auf die Beine helfen wird.

Die Bewertungs-Niveaus am Aktienmarkt wurden korrigiert und in normale Zonen zurückgedrückt. Nun kommt es darauf an, eine neue Überhitzung zu vermeiden. Und genau das sehen wir aktuell an der Börse. Die laufende Konsolidierung ist gesund.

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