"Überinterpretiert und fehlinterpretiert"
Berichte über Kabinettsumbildung zurückgewiesen

Vize-Regierungssprecher Bela Anda hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nach einem möglichen Sieg bei der Bundestagswahl eine größere Kabinettsumbildung plant.

Reuters BERLIN. Anda sagte am Dienstag in Berlin auf Anfrage, solche Interpretationen von Äußerungen Schröders in einem ZDF-Interview am Vorabend seien "überinterpretiert und fehlinterpretiert". Schröder hatte in der Sendung "ZDF direkt" gesagt, die Arbeit der Minister für Finanzen und Inneres, Hans Eichel und Otto Schily, sei kaum zu überbieten. Einen guten Job machten auch Forschungsministerin Edelgard Bulmahn und Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (alle SPD). In diesem Zusammenhang erwähnte er auch Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne). Andere Kabinettsmitglieder wie den Verteidigungsminister und Vize-SPD-Chef Rudolf Scharping erwähnte Schröder nicht.

Anda sagte: "Ein Lob für die einen (Minister) bedeutet kein Weglassen der anderen." Einige Medien hatten aus den Äußerungen Schröders den Schluss gezogen, dieser plane nach einem Wahlsieg am 22. September offenbar eine größere Kabinettsumbildung.

Schröder hatte nach einer SPD-Wahlkampfkonferenz am Montagabend in Berlin selbst gesagt: "Es gibt keinen Grund für Personaldiskussionen.

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