Überkapazitäten möglich: Internationale Billigflugallianz ist eine Option

Überkapazitäten möglich
Internationale Billigflugallianz ist eine Option

Die über eine Minderheitsbeteiligung zur Deutschen Lufthansa gehörende Fluggesellschaft Eurowings hält für ihre Billigflugtochter Germanwings eine weltweite Kooperation nach dem Vorbild des Luftfahrtbündnisses Star Alliance für möglich.

Reuters BERLIN- "Eine solche Allianz ist ganz sicher eine denkbare Option", sagte Eurowings-Chef Friedrich-Wilhelm Weitholz am Montag auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin der Nachrichtenagentur Reuters. Spekulationen in Luftfahrtkreisen, wonach es schon konkrete Gespräche gebe, wies Weitholz zurück.

"Für Gespräche ist es noch zu früh", sagte er und fügte hinzu: "Wenn eine solche Allianz entstehen würde, hätte die einiges an Kraft." In der Star Alliance als weltgrößtem Luftfahrtbündnis schlossen sich 1997 14 Airlines zusammen, darunter auch die Lufthansa als größte Fluggesellschaft. Einige von ihnen haben bereits eine Billig-Flugtochter oder Pläne zum Aufbau einer solchen.

Weitholz hält allerdings die von der Billigflugbranche für die nächsten Jahre geplanten Kapazitäten für deutlich zu hoch. "Bei den Flugzeugstückzahlen, die derzeit in der Planung sind, wird es zu einem ganz furchtbaren Wettbewerb kommen, oder aber die bestellten Flugzeug werden nicht alle geordert", sagte Weitholz.

Germanwings war im vorigen Oktober als erste deutsche reine Billigfluglinie an den Start gegangenen und hat bislang eine Millionen Tickets verkauft.

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