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Überlebende des Littleton-Massakers besuchen Erfurt

Überlebende des Schulmassakers von Littleton haben sich am Freitag in Erfurt mit Schülern und Lehrern von Erfurter Gymnasien getroffen.

Wiwo/ap ERFURT. Die amerikanischen Gäste wollen mit ihren Erfahrungen den Schülern des Gutenberg-Gymnasiums bei der Aufarbeitung des Amoklaufs helfen, bei dem am 26. April einschließlich des Attentäters 17 Menschen ums Leben gekommen waren.

Wie von den Veranstaltern mitgeteilt wurde, stehen in den nächsten vier Tagen Gespräche über die Gedanken und Gefühle von Überlebenden und Angehörigen der Opfer im Mittelpunkt der Begegnung. Der Delegation aus Littleton gehörten zwei Schüler an, die bei dem Amoklauf 1999 verwundet worden waren. Auch die Mutter eines damals erschossenen Mädchens war aus Littleton nach Erfurt gekommen. Symbolisch verteilten die Gäste unter Familien, Schülern und Einsatzkräften der "Blumenstadt" Erfurt Blumensamen aus Columbine als "Samen der Hoffnung".

Auf dem Besuchsprogramm der Gruppe steht auch die Teilnahme an einem Forum des Thüringer Instituts für Lehrerweiterbildung zum Thema "Amok - was lösen Krisen aus?" sowie ein Treffen mit Erfurter Feuerwehrleuten und Rettungskräften. Zum Abschluss ihres Besuchs wollen die amerikanischen Gäste am Sonntag die KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar aufsuchen.

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