Überlegungen beim Bundesbauministerium
Beratungen über Hilfen auch für Wohnungseigentümer

Die Bundesregierung will möglicherweise auch den von der Flut entlang der Elbe geschädigten Wohnungseigentümer finanziell helfen.

Reuters BERLIN. "Darüber wird gerade bei uns beraten", sagte ein Sprecher des Bundesbauministeriums am Dienstag auf Anfrage. In die Beratungen seien die Länder einbezogen. Ob den Eigentümern von durch die Überschwemmungen geschädigten Wohnungen mit Barmitteln oder mit Entschuldungen geholfen werde, sei aber noch offen. Die Tendenz gehe eher in Richtung Barzahlungen. Für diese Hilfen, die sowohl Wohnungsgesellschaften wie private Wohnungseigentümer in Anspruch nehmen können, werde es aber kein zusätzliches Finanzprogramm geben. Vielmehr würden solche Mittel aus dem geplanten Fonds "Aufbau" kommen, der den Wiederaufbau in den geschädigten Regionen mit 7,1 Milliarden Euro unterstützen soll.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hatte am Vortag erklärt, seines Wissens bereite die Bundesregierung auch ein Entschuldungsprogramm für die von der Flut betroffenen privaten Haushalte vor. Die Sparkassen-Finanzgruppe hatte sich bereits dazu bereit erklärt, über Aussetzungen von Kapitaldienst auf Kredite und über zinsgünstige neue Kredite - 2,5 Prozent fest für zwei Jahre - bei Renovierungen und Neuanschaffungen zu helfen. Im Übrigen können auch geschädigte private Haushalte nach Angaben aus dem Finanzministerium aus den angelaufenen Soforthilfen des Bundes Hilfen für einen Neustart erhalten.

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