Übernahme des bankrotten Autoherstellers
GM Daewoo aus der Taufe gehoben

Nach der Übernahme von Kernteilen des bankrotten südkoreanischen Autoherstellers Daewoo Motor hat der weltgrößte Autokonzern General Motors (GM) am Montag sein neues Joint Venture GM Daewoo Auto & Technology offiziell aus der Taufe gehoben.

HB/dpa SEOUL. Er erwarte für das nächste Jahr einen Anstieg des Absatzes in Südkorea und im Ausland, sagte der Chef der neuen GM Daewoo, Nick Reilly, zu den Aussichten des Unternehmens vor Journalisten im Werk Bupyong vor den Toren Seouls.

"Der große Zuwachs wird voraussichtlich im Jahr 2004 kommen, wenn wir höhere Exporte und größere Anteile auf dem (koreanischen) Markt erwarten." Zahlen nannte Reilly nicht. An dem Gemeinschaftsunternehmen ist der Autohersteller aus den USA zu 42,1 Prozent und die Gläubiger Daewoos mit 33 Prozent beteiligt. Die GM-Partner Suzuki aus Japan und Shanghai Automotive Industry sind mit jeweils 14,9 Prozent und 10 Prozent beteiligt. Den Übernahmevertrag hatte GM mit Daewoo und dessen Gläubigern im April geschlossen.

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