Übernahme durch US-Soldaten soll verhindert werden
Irak hat Sprengsätze an Ölfeldern platziert

Irak hat nach Angaben aus US-Regierungskreisen Sprengsätze an Ölfeldern in Kirkuk im Norden des Landes platziert und weiteres Sprengmaterial in die Nähe von Ölfeldern im Norden und Süden gebracht.

Reuters WASHINGTON. Es gebe Hinweise, dass dies kürzlich stattgefunden habe, hieß es am Montag in den Kreisen. Damit versuche Irak, im Falle eines Krieges eine Übernahme der Ölfelder durch einmarschierende US-Soldaten zu verhindern.

Zudem sei Irak dabei beobachtet worden, weiteres Sprengmaterial in die Nähe von Ölfeldern im Norden und Süden des Landes gebracht zu haben, verlautete aus Kreisen des Verteidigungsministeriums. "Das macht uns misstrauisch hinsichtlich ihrer Absichten", hieß es weiter. Woher diese Informationen stammen, wurde nicht bekannt.

Die USA fürchten, dass Irak im Falle eines Krieges seine Ölfelder in Brand setzen könnte. Gemeinsam mit Großbritannien haben die USA mehr als 200 000 Soldaten in der Golf-Region stationiert. Sie drohen mit einem Krieg und haben Irak in einem Uno-Resolutionsentwurf bis zum 17. März Zeit gegeben, die Abrüstungsauflagen der Vereinten Nationen zu erfüllen.

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