Übernahme in Großbritannien
Mensch und Maschine korrigiert Erwartungen nochmals nach unten

Die Softwarefirma hat im ersten Halbjahr weniger verdient.

dpa-afx MÜNCHEN. Nach einem gebremsten Umsatzwachstum und einem Gewinnrückgang im ersten Halbjahr hat der Softwarehersteller Mensch und Maschine seine Erwartungen für 2000 nochmals nach unten korrigiert. In den ersten sechs Monaten seien die Erlöse um acht Prozent auf 98,4 Mill. DM (50,3 Mill. Euro) geklettert, teilte die Mensch und Maschine AG, Wessling bei München, am Montag mit. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen sank von 2,7 auf 1,7 Mill. DM.

Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand nun auch durch Übernahmen mit einem Umsatzanstieg um 20 % auf 240 Mill. DM (122,7 Mill. Euro). Im November des vergangenen Jahres hatte Mensch und Maschine die Prognose für 2000 bereits von ursprünglich 325 auf nur noch 250 Mill. DM nach unten korrigiert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen soll 2000 um etwa 50 % auf 7,8 Mill. DM steigen.

Mensch und Maschine fertigt Grafikprogramme sowie Software für Mechanik und Elektrotechnik, Dokumentenverwaltung und Scanner- Anwendungen.

Der Konzern gab gleichzeitig die Übernahme des britischen Unternehmens Force 2 Ltd, Thame bei Oxford, bekannt. Damit sei die Expansion in Richtung Nordeuropa früher als angekündigt gestartet worden. Die britische Firma habe 1999 einen Umsatz in Höhe von rund 23 Mill. DM erzielt. Zudem steht Mensch und Maschine nach eigenen Angaben kurz vor einem Zukauf in Schweden.

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