Übernahme nicht notwendigerweise
RWE: Steag-Verhandlungen kurz vor Abschluss

Die RWE AG, Essen, steht nach eigenen Angaben kurz vor einer Einigung über die künftigen Zuständigkeiten bei den Kraftwerken der RAG-Tochter Steag AG.

vwd ESSEN. Die Verhandlungen seien weit gediehen und stünden kurz vor dem Abschluss, sagte der Vorstandsvorsitzende, Dietmar Kuhnt, am Mittwoch in Essen.

Man sei auf gutem Wege, "zu einer vernünftigen Lösung zu kommen". Wie diese genau aussehen soll, sagte Kuhnt nicht, betonte jedoch, die Lösung müsse nicht bedeuten, dass RWE den Kraftwerkspark der Steag übernehmen werde. RWE hält eine Minderheitsbeteiligung an der Steag. Seit langer Zeit wird dem Essener Multi Utility-Konzern ein Interesse an dem Kraftwerkspark der Steag nachgesagt.

Ende Juni hatte eine westdeutsche Regionalzeitung bereits eine Einigung zwischen RWE und der RAG AG, Essen, gemeldet. Danach hat sich RWE bereit erklärt, sich aus der Steag zurückzuziehen, um im Gegenzug von der RAG ihre 23,5-%-Beteiligung an der Dortmunder Harpen AG zu erhalten. RWE hält bereits 72 % an Harpen. Das Energie- und Immobilienunternehmen gilt seit einigen Monaten wieder als Kerngeschäft bei RWE.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%