Übernahme-Spekulationen
Mm02 schließt Viag-Interkom-Verkauf nicht aus

Der britische Mobilfunkanbieter mmO2 schließt einen Verkauf seiner deutschen Tochter Viag Interkom nicht aus. Das gleiche gelte für die niederländische Telfort, sagte der mmO2-Vorstandsvorsitzende Peter Erskine in einem am Sonntag veröffentlichten Interview des "Observer" (London).

dpa-afx LONDON. Die Leistungen beider Unternehmen würden vierteljährlich überprüft: "Es ist nicht so, dass wir die halten, komme was da will. Wenn wir unsere Ziele nicht erreichen können und diese Unternehmen nicht das leisten, was wir erwarten, werden wir nicht zögern, sie zu verkaufen oder andere Maßnahmen zu ergreifen."

Wie der "Observer" berichtet, befürchten Analysten in der Londoner City, dass Viag und Telfort noch Jahre brauchen werden, um in die Gewinnzone zu kommen. Die frühere Mutter von mmO2, British Telecom (BT) , habe im Sommer 2000 viel zu viel für Viag bezahlt.

mmO2 war in der vergangenen Woche an die Börse gegangen und hat in den ersten Tagen über zehn Prozent zugelegt. Die Anleger spekulieren offenbar darauf, dass der relativ kleine Mobilfunkanbieter bald übernommen wird. Als Hauptinteressent gilt nach "Observer"-Informationen die spanische Telefonica

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