Übernahme-Thema ist "vom Tisch"
Bankgesellschaft Berlin rät zum Verkauf von BMW-Aktien

adx BERLIN. Trotz einer positiven Geschäftsentwicklung bei der BMW AG rät die Bankgesellschaft Berlin weiter zum Verkauf der Aktie. Grund für diese Empfehlung seien enttäuschte Übernahmefantasien und das generelle Tief der Autobranche. Gerüchte über einen Verkauf "treiben die Aktie ständig rauf und runter", sagte Albrecht Denninghoff am Donnerstag. Derzeit bewerte der Markt das Papier mit einem Aufschlag. Da er selbst aber davon ausgehe, dass das Übernahme-Thema "vom Tisch" sei, müsse er zum Verkauf raten.

Ungeachtet dessen zweifelt der Analyst nicht an einer guten Gewinnentwicklung, auf die auch die am Mittwoch präsentierten Fünf-Monatszahlen hindeuteten. Insbesondere das US-Geschäft laufe sehr gut. Hier sei die Rendite wegen des starken Dollar sehr attraktiv. Immerhin habe BMW allein 75 000 Autos seit Jahresbeginn in die USA verkauft. Hier seien noch größere Steigerungen möglich, zumal die Produktion tendenziell in den USA zunehmen werde. Auch im neuen Geländewagen X5 schlummert nach Einschätzung des Experten ein enormes Potenzial.

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