Übernahme von PwC kostet 4 000 Arbeitsplätze
IBM kauft Software-Entwickler Access 360

Der Computerkonzern IBM Corp. ist weiter auf Einkaufstour. Jetzt hat das Unternehmen aus Armonk/New York die kalifornische Firma Access 360 gekauft - einen Anbieter von Software zum Management von Personendaten, etwa von Mitarbeitern, Kunden oder Geschäftspartnern ("identity management").

NEW YORK/DÜSSELDORF. Nach Angaben aus informierten Kreisen beträgt der Kaufpreis 100 bis 120 Mill. $. Das Angebot des 1999 gegründeten Unternehmens soll die Produktpalette von IBMs Tivoli-Software ergänzen.

Identity Management gehört zu den am schnellsten wachsenden Marktsegmenten im Bereich IT-Sicherheit. Nach Schätzungen der Marktforscher von IDC wird der Umsatz mit Sicherheitsmanagement-Software von 550 Mill. $ im Jahr 2001 auf mehr als 2 Mrd. $ im Jahr 2006 wachsen.

Unterdessen verlautet aus informierten Kreisen, die 3,5 Mrd. $ teure Übernahme des Beratungsarms von Pricewaterhouse Coopers (PwC) werde etwa 4 000 Jobs kosten. Noch sei nicht klar, wie viele der 30 000 PwC-Mitarbeiter gehen müssen und wie viele der 50 000 Stellen bei der Beratungssparte "Business Innovation Services" von IBM wegfallen.

Die Übernahme soll bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Die Entlassungen, die etwa 5 % der Mitarbeiter der neuen Sparte betreffen, sollen im vierten Quartal dieses Jahres stattfinden. Vor allem im Support sollen Stellen wegfallen, während Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt gehalten werden sollen, hieß es weiter.

Quelle: Handelsblatt

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