Übernahme von Rheinhold & Mahla
Bilfinger Berger will es jetzt wissen

Der Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger plant auch die restlichen Anteile an der Münchener Rheinhold & Mahla AG zu kaufen.

Reuters MANNHEIM/MÜNCHEN. Den freien Aktionären, bei denen noch rund 18 Prozent des Kapitals liegen, seien 13 Euro für ihre Aktien geboten worden, teilte Bilfinger Berger am Montag in Mannheim mit. Sie könnten die Offerte noch bis zum 30. August annehmen.

Bilfinger Berger hatte Anfang Juni vom Großaktionär des Münchener Industrie- und Baudienstleisters, der Illbruck-Gruppe, 55 Prozent und von der Deutsche Beteiligungs-AG (DBAG) 27 Prozent der Anteile für je 13 Euro gekauft. Insgesamt kostet die Übernahme Bilfinger Berger damit 117 Millionen Euro.

Weil die R&M-Aktien bereits am Tag vor der Bekanntgabe der Übernahme deutlich gestiegen waren, prüft das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin), ob es Ermittlungen wegen Insiderhandels aufnehmen wird. Die Voruntersuchungen liefen noch, sagte eine Sprecherin in Bonn. Am Montag wurde das Papier in Frankfurt für 12,83 Euro gehandelt.

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