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Übernahme von Telefonica Moviles-Tochter Ipse durch Enel gescheitert

Der italienische Versorger Enel hat die Gespräche über den Kauf der UMTS-Sparte Ipse des spanischen Mobilfunkkonzerns Telefonica Moviles abgebrochen.

dpa-afx MAILAND/ROM. Der italienische Versorger Enel hat die Gespräche über den Kauf der UMTS-Sparte Ipse des spanischen Mobilfunkkonzerns Telefonica Moviles abgebrochen. Es habe nicht genügend Zeit gegeben, die bestehenden Differenzen zu beheben, teilte das Unternehmen am Freitag in Rom mit und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "La Repubblica"

Die Zeitung hatte am Freitag ohne Nennung von Quellen berichtet, dass Enel die Gespräche abgebrochen habe, da die Übernahme nicht profitabel gewesen wäre. Vergangene Woche hatte Enel noch bekannt gegeben, Ipse für 792 Mill. Euro übernehmen zu wollen, um die eigene Telekom-Tochter Wind zu stärken. Enel will sich im kommenden Jahr von Wind trennen und erwägt dabei einen Börsengang oder den Verkauf an einen Finanzinvestor. Berichten zufolge will der US-Investor Blackstone bis zu fünf Mrd. Euro für 70 Prozent an Wind zahlen.

Enel hält seit Mitte 2 003 100 Prozent an dem Telekomunternehmen, an dem die Deutsche Telekom sowie France Telecom bei Unternehmensgründung im Jahr 1998 jeweils 24,5 Prozent gehalten hatten. Beide trennten sich im Frühjahr 1999 von der Beteiligung/dm/FX/zb

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