Übernahmeangebot
Wiener Erste Bank will Mehrheit an Prager Sparkasse ausbauen

jow PRAG. Die östereichische Erste Bank will ihre Mehrheit von rund 57% an der tschechischen Sparkasse Ceska Sporitelna (CS) in Prag weiter ausbauen. Dazu hat die Wiener Anteilsverwaltungsparkasse (AVS) - größter Aktionär der Ersten Bank - am Montag ein Übernahmeangebot zu 375 Kronen (12,19 Euro) je CS-Aktie veröffentlicht, die auch im Münchner Freihandel notiert ist.

Analysten in Prag halten das Buy-out-Angebot, das dem aktuellen Börsenkurs entspricht, indes für "wenig attraktiv". Die mit der Ersten Bank konkurrierenden Bankengruppe RZB erwartet deutlich mehr: Ihre Analysten waren in der jüngsten CS-Analyse von einem Kurs von 415 Kronen zum Jahresende ausgegangnen: "Wir denken, dass es einen koordinierten Widerstand der Minderheitsaktionäre gegen das jetzige Angebot gibt, sodass AVS noch nachlegen muss", so die RZB-Analyse. Mittelfristig sei davon auszugehen, so die RZB weiter, dass die CS von der Börse genommen werden soll.

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