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Übernahmefantasien treiben Aktie

dpa-afx FRANKFURT. Obwohl die Commerzbank im ersten Halbjahr einen Gewinneinbruch mitgeteilt hatte, sind die Titel am Donnerstag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Das Papier legte bis 9.40 Uhr um 2,33% auf 26,77 ? zu. Damit war der Titel der beste Wert im DAX. Gleichzeitig fiel das Börsenbarometer um 0,60% auf 5580,57 Punkte.

Ein Händler begründete die Zuwächse mit Übernahmefantasien. "Am Markt kursieren Gerüchte, dass HSBC HSBC Holdings oder JP Morgan zumindest an Teilbereichen interessiert sind." Die Zahlen seien wie erwartet "verhalten bis schlecht" gewesen, sagte der Experte. Die Devise heiße: "Buy on bad news."

Ein weiterer Händler hatte mit "noch grauenhafteren Zahlen" gerechnet. Die meisten Analysten hätten mit noch schlechteren Zahlen gerechnet. "Immerhin habe die Bank keine roten Zahlen geschrieben."

Der Gewinn der Commerzbank brach im ersten Halbjahr auf 262 Mill. ? ein, ein Rückgang um 76,1%. Im Vorjahr hatte er bei 1,095 Mrd. ? gelegen. Im ersten Halbjahr 2000 hatte die Commerzbank allerdings hohe Sondererlöse durch den Börsengang der Online-Tochter Comdirect. Auch das Vorsteuerergebnis ging deutlich zurück. Es liegt bei 495 Mill. ?, das sind 73,9% weniger als vor einem Jahr.

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