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Übernahmekandidat FAG kauft US-Unternehmen hinzu

Die FAG Kugelfischer AG will sich offenbar durch Unternehmenszukäufe gegen das feindliche Übernahmeangebot der INA Holding zur Wehr setzen.

ddp.vwd SCHWEINFURT. Wie FAG am Freitag in Schweinfurt mitteilte, übernimmt ihre US-Tochter den Spindellager-Hersteller SMSI, Detroit, für 4,4 MIll. Mark. Der Umsatz des Spezialisten für "hochgenaue Werkzeugspindellager" habe im vergangenen Jahr umgerechnet 6,6 Mill. Mark erreicht.

Der FAG-Vorstandsvorsitzende Uwe Loos hatte in der vergangenen Woche eine Abwehrstrategie gegen das INA-Gebot vorgestellt, ohne konkrete Umsetzungsschritte zu nennen. So will Loos den FAG-Aktionären einen "deutlich höheren Aktienwert" bieten als die INA, die je Anteilsschein einen Kaufpreis von elf Euro zahlen will. Der Lagerhersteller INA will durch die Übernahme von FAG Kugelfischer einen der größten Wälzlagerkonzerne der Welt schaffen. Das Gesamtvolumen der Übernahme beläuft sich auf bis zu 670 Mill. Euro (gut 1,3 Mrd. Mark).

Das Kaufangebot läuft noch bis 22. Oktober. Presseberichten zufolge verfügt die INA Holding bereits über 25 % der Papiere und damit eine Sperrminorität. Die FAG konnte dies am Montag dieser Woche nicht bestätigen: Die Berichte "decken sich nicht mit den Erkenntnissen und Informationen der FAG-Geschäftsführung", hieß es in einer Stellungnahme.

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