Übernahmen
Der Nächste, bitte!

Nun also Stada. Gerade noch beherrschte die mögliche Übernahme des Finanzdienstleisters MLP durch den Konkurrenten AWD die Börsen, da gibt es heute mit dem angeblichen Interesse des weltgrößten Generika-Herstellers Teva am Bad Vilbeler Konkurrenten ein weiteres Übernahmegerücht, das die Märkte heftig bewegt.
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FRANKFURT. Unabhängig vom Ausgang ist die Aussage für die Anleger die Gleiche. Übernahme-Gerüchte dürften die Kurse im weiteren Jahresverlauf weit mehr bewegen, als dies Börsianer und Investmentbanker lange Zeit wegen des weit fortgeschrittenen Konjunkturzyklus für möglich gehalten hatten. Und standen bisher die Großkonzerne im Mittelpunkt - aus deutscher Sicht allen voran die geplante Übernahme von Conti durch Schaeffler oder das geplante Viererbündnis type="organisation" value="DE0006937733"> VW-Porsche-MAN-Scania - so werden plötzlich auch wieder die grundsoliden mittelgroßen Konzerne aus dem MDax interessant. Stada, die Nummer fünf der Generika-Branche, taucht wegen der günstigen Bewertung quasi automatisch auf der Liste potenzieller Übernahmekandidaten auf.

Für Anleger bedeutet dies, dass Kursspekulationen auf mögliche Übernahme- oder Fusionskandidaten ein ähnlich großes Thema werden könnten wie in den schon sehr guten Jahren 2006 und 2007. Oftmals lassen sich erste Hinweise auf bevorstehende Deals dabei bereits in Analystenkommentaren herauslesen. Einen Merger schließe man nicht mehr aus, hieß es gestern erst vom Düsseldorfer Bankhaus Lampe zu Stada, auch wenn Analyst Leslie Iltgen eher davon ausging, dass das Unternehmen wegen der 500 Mill. Euro an freien Kreditlinien eine aktive Rolle als Käufer spielt.

Wer hier künftig auf die richtigen Kandidaten setzt, der kann etliches an kurzfristigen Kursgewinnen einstecken.

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