Übernahmen
Zwischenruf: Perlen suchen

Ein Aktionär, der bei Übernahmekandidaten auf eine fette Prämie in den Dimensionen des Mannesmann-Deals schielt, hat es schwer. Zwar ist einigermaßen sicher, dass nach dem Kursverfall an den Börsen die Zahl der feindlichen Übernahmen zunehmen wird. Damit erhöht sich die Chance, einen solchen Wert zufällig im Depot zu haben.

som DÜSSELDORF. Doch die Übernahme allein reicht nicht aus, um dem Anleger deutlich mehr als den aktuellen Börsenwert des Unternehmens zu sichern. Denn neben der schwachen Bewertung und einem niedrigen Buchwert, der hohe stille Reserven signalisiert, ist ein ordentlicher Verlustvortrag ebenso notwendig wie die Phantasie, die in einer Zerschlagung oder einem Strategiewechsel des Unternehmens begründet sein könnte, nicht zu vergessen ein breiter Streubesitz der Aktie. Wer mit seiner Anlagestrategie auf Nummer sicher gehen will, sucht Kandidaten, deren Aktien mit und ohne Übernahmephantasie attraktiv bewertet sind. Im Idealfall sind das Titel mit einem einstelligen Kurs-Gewinn-Verhältnis, einem stetigen zweistelligen jährlichen Gewinnwachstum im zweistelligen Prozent-Bereich und einer Dividendenrendite, die zumindest höher ist als die solider Staatsanleihen. Nach der langen Baisse gibt es solche Perlen.

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