Übernahmepläne dementiert
UniCredito: Kein Kontakt mehr zu Bank Austria

Die italienische UniCredito beendete nach der Offerte der HypoVereinsbank vorbereitende Gespräche mit der größten Bank Österreichs.

Reuters MAILAND. Die italienische Bank UniCredito hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr zwar bereits mit der Bank Austria vorbereitende Gespräche geführt. Diese seien jedoch beendet worden, als die HypoVereinsbank (HVB) der österreichischen Bank im Juli ein Angebot unterbreitete. Ein Unicredito-Sprecher lehnte am Montag darüber hinaus einen Kommentar zu Medienberichten ab, nach denen die italienische Bank ein Gegenangebot über acht Mrd. Euro zur Offerte der HVB an Bank Austria plant. "Es stimmt, dass es Treffen auf oberster Managementebene gab. Aber diese endeten, als die Bank Austria einen anderen Weg einschlug", sagte der Sprecher.

Die Gespräche mit der größten Bank Österreichs seien aus einem Konzept über künftige Expansionsmöglichkeiten im Ausland hervorgegangen, das Berater von Lehman Brothers für Unicredito erstellt hätten.

Das österreichische Magazin "Format" hatte am Wochenende berichtet, UniCredito wolle ein Übernahmeangebot für die BA vorlegen und damit die geplante Fusion der BA mit der HVB verhindern. UniCredito wolle ein Angebot zehn Handelstage vor der für den 27. September geplanten Hauptversammlung der BA vorlegen, auf der die BA-Aktionäre über die Fusion mit der HVB entscheiden sollen. Ein Sprecher der HypoVereinsbank bekräftigte darauf hin am Montag, von einem Gegenangebot von UniCredito keine Kenntnis zu haben.

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