Überproportionales Wachstum bei betrieblicher Altersvorsorge erwartet: AWD zielt bei Altersvorsorge auf Mittelstand

Überproportionales Wachstum bei betrieblicher Altersvorsorge erwartet
AWD zielt bei Altersvorsorge auf Mittelstand

Der Finanzdienstleister AWD will sein Geschäft im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge ausbauen und hat dabei besonders den Mittelstand im Auge.

Reuters FRANKFURT. "Die betriebliche Altersvorsorge wird 2002 einen Anteil von rund fünf Prozent am Gesamtumsatz von AWD erreicht haben", sagte Vorstandschef Carsten Maschmeyer am Montag zu Reuters. Dies entspreche einer Verdoppelung im Vergleich zu Jahresfrist. Außerdem wolle AWD den Auslandsanteil an seinem Geschäft von derzeit 42 Prozent auf zunächst rund 50 Prozent erhöhen. Schwerpunkt seien dabei unter anderem Zentral- und Osteuropa, wo AWD mit zwei zugekauften Unternehmen vertreten ist. In Großbritannien wolle AWD über seine Tochter Thomson's auch das Geschäft mit vermögenden Privatkunden intensivieren.

AWD habe allein im vierten Quartal des vergangenen Jahres 200 neue Mandate in diesem Bereich erhalten. Derzeit habe AWD insgesamt 1400 betriebliche Kunden, davon 800 in Deutschland und 600 in Großbritannien. "Wir erwarten in Deutschland in diesem Bereich ein überproportionales Wachstum und in Großbritannien einen Zuwachs der parallel zu den angestrebten Wachstumsraten läuft", sagte Maschmeyer. Für das abgelaufene Geschäftsjahr prognostiziert AWD beim Gesamtumsatz einen Zuwachs von 20 Prozent auf 460 Millionen Euro. Für 2003 geht Maschmeyer von einer Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozentbereich aus.

Wie hoch der Umsatzanteil der betrieblichen Altersvorsorge 2003 sein werde, hänge unter anderem davon ab, inwieweit die Rahmenbedingungen für die private Altersvorsorge vereinfacht würden und wie viele Privatpersonen sich in der Folge für ein Riester-Produkt entscheiden würden, sagte Maschmeyer. Allerdings erwarte AWD von einem verstärkten Engagement im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge auch so genannte "Cross-Selling"-Effekte, da der Finanzdienstleister über die Betriebe auch Zugang zu den einzelnen Mitarbeiter erhalte.

Zielkunden seien vor allem mittelständische Unternehmen mit fünf bis 500 Mitarbeitern, bei denen der Bedarf an persönlicher Beratung besonders groß sei. In der Spitze könne sich AWD auch Unternehmen mit bis zu 1500 Mitarbeitern als Kunden vorstellen. Derzeit verfügten 250 der insgesamt 5000 AWD-Kundenberater über die notwendige Zusatzausbildung. Diese Zahl wolle AWD weiter ausbauen. AWD ist derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien und seit Jahresbeginn auch in Italien vertreten. Mit den Töchtern ECG und Finance.EU ist AWD auch im Wirtschaftsraum Mittel- und Osteuropa vertreten, von dem sich das Unternehmen mittelfristig hohe Wachstumsraten verspricht.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%