Überprüfung unrentabler Aktivitäten angekündigt: Allianz dementiert Geschäftsverkäufe

Überprüfung unrentabler Aktivitäten angekündigt
Allianz dementiert Geschäftsverkäufe

Die Allianz hat einen Zeitungsbericht dementiert, wonach der Konzern erwägt, sich von unrentablen Versicherungsgeschäften mit einem Beitragsvolumen von zehn Milliarden Euro zu trennen.

Reuters FRANKFURT. Ein Sprecher des in München ansässigen Unternehmens sagte am Samstag, zwar habe der designierte neue Konzernchef Michael Diekmann die Überprüfung unrentabler Geschäfte angekündigt. Ein Verkauf dieser Geschäfte sei aber nicht geplant.

Die "Börsen-Zeitung" hatte zuvor berichtet, die Allianz durchleuchte im Versicherungsgeschäft ein Beitragsvolumen von zehn Milliarden Euro auf seine Profitabilität und erwäge bei einem unbefriedigendem Ergebnis eine Trennung von den Aktivitäten. Dies habe Diekmann auf einer Analystenkonferenz angekündigt. Damit würde ein Fünftel der Beitragseinnahmen im Jahr 2002 unter die Lupe genommen.

Wegen Milliardenverlusten bei der Tochter Dresdner Bank und Abschreibungen auf Wertpapierbestände hatte der Allfinanzkonzern in dieser Woche für 2002 erstmals einen Jahresverlust ausgewiesen, dieser betrug 1,2 Milliarden Euro. Mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung will die Allianz nun ihre angegriffene Kapitalbasis stärken.

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