Überprüfungen der FAA
US-Behörde rügt Qualitätsprobleme bei Flugzeugbauer Boeing

Die Untersuchung habe gezeigt, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um "grundliegende Probleme" handele, betonte FAA-Vertreter John Hickey.

afp WASHINGTON. Die US-Flugsicherheitsbehörde FAA hat beim Flugzeugbauer Boeing grundliegende Qualitätsprobleme bei der Entwicklung und Herstellung gerügt. Überprüfungen beim größten Flugzeughersteller der USA hätten zwischen Dezember und Februar insgesamt 20 Fälle von Qualitätsmängeln bei der Entwicklung und 87 bei der Produktion der Verkehrsmaschinen ergeben, erklärte die FAA am Montag (Ortszeit) in Washington. Die Untersuchung habe gezeigt, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um "grundliegende Probleme" handele, betonte FAA-Vertreter John Hickey. Die Behörde habe Boeing mehrere sofortige Auflagen erteilt, um sicherzustellen, "dass die gelieferten Flugzeuge weiterhin den Sicherheitsnormen entsprechen".

Die FAA rügte unter anderem zu komplizierte Produktionsprozesse, ungenügend ausgebildetes Personal sowie "unangemessene oder nicht befolgte Arbeitsanweisungen".

Eine Boeing-Vertreterin betonte, die Sicherheit der Passagiere sei durch die monierten Vorfälle "zu keiner Zeit eingeschränkt" gewesen. Die Qualitätskontrolle in dem Konzern funktioniere "hervorragend", dies sei durch die Sicherheitsbilanz der Flugzeuge belegt. Boeing habe zudem gemeinsam mit der FAA jetzt geeignete Schritte ergriffen, um die Probleme abzustellen.

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