Übertragung auf den Hauptaktionär
Barabfindung für Schmalbach-Aktionäre

Die Minderheitsaktionäre des vor der Zerschlagung stehenden Verpackungskonzerns Schmalbach-Lubeca sollen für die Übertragung ihrer Aktien auf den Hauptaktionär 17,78 Euro je Aktie in bar erhalten.

Reuters RATINGEN. Dieser Betrag sei durch den beauftragten Bewertungsgutachter Ernst & Young ermittelt worden, teilte der Hauptaktionär, die VAGO Dreiundzwanzigste Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH am Montag nach Börsenschluss mit. Die Angemessenheit der Barabfindung sei durch den gerichtlich bestellten Gutachter Susat & Partner bestätigt worden. Die Aktien von Schmalbach-Lubeca notierten am Montag zum Börsenschluss bei 12,77 Euro, gut 2,5 Prozent über dem Schlusskurs von Freitag.

Der Beschluss zur Übertragung aller Aktien der Minderheitsaktionäre solle auf der Hauptversammlung von Schmalbach-Lubeca voraussichtlich am 30. August gefasst werden, hieß es weiter in der Mitteilung.

Schmalbach-Lubeca wird zu 98 Prozent von einer Holding-Gesellschaft kontrolliert, die zu 51 Prozent der Allianz Capital Partners gehört sowie zu 49 prozent dem Eon Eon-Konzern. hatte im Zuge seiner Konzentration auf das Energiegeschäft im vergangenen Jahr die schrittweise Trennung von Schmalbach-Lubeca eingeleitet.

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