Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 114 Kilobit pro Sekunde
Nokia stellt erste GPRS-Handys vor - UMTS ab 2003

Die Gewinne im weltweiten Geschäft mit mobiler Kommunikation werden sich nach Einschätzung des finnischen Technologiekonzerns Nokia in den kommenden sechs Jahren weltweit nahezu verdreifachen.

dpa HANNOVER. Im Jahr 2000 seien 340 Mrd. Euro (665 Mrd. DM) erzielt worden, 2006 sollen es bereits 980 Milliarden Euro sein, sagte der für mobile Netzwerke zuständige Manager JT Bergqvist am Mittwoch in Hannover vor Beginn der Computermesse Cebit. Nokia stellt dort unter anderem erstmals zwei Handys für den GPRS-Standard vor, der Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 114 Kilobit pro Sekunde erlaubt.

Mit der Einführung der noch um ein vielfaches schnelleren dritten Mobilfunk-Generation nach dem UMTS-Standard rechnet der weltgrößte Handyproduzent vom 1. Halbjahr 2002 an. Im Jahr 2003 soll die Technologie den Massenmarkt erreichen. Der Konzern will in diesem Bereich einen Marktanteil von 35 % erreichen. Schon mit dem ab 2002 breit verfügbaren GPRS werde es aber möglich sein, über das Handy zu spielen, zu chatten, sich an Online-Auktionen zu beteiligen oder erste Multimedia-Anwendungen zu nutzen, sagte Bergqvist.

Nokia hatte zuletzt seine Umsatzerwatungen für das erste Quartal 2001 nach unten korrigieren müssen, erwarte aber keine Gewinneinbußen.

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